Freitag 8. November 19:30 Uhr
Schutzengelkapelle am Klosterplatz St. Gallen
es gibt für Vieles zu danken…

Um die 80 Pilgerinnen und Pilger sowie am Pilgern Interessierte versammelten sich am Freitag 8.Nov. zum Pilgergottesdienst. Das Thema ‘Schmerzen und Leiden auf dem Pilgerweg’ sprach offensichtlich an. Die biblische Figur von Elija, der unter einem Ginstestrauch sich den Tod wünschte und klagte ‘es ist genug’, vertiefte die seelische Dimension des Leidens.

Eine Pilgerin sprach davon, dass sie ihren Pilgerweg nach einigen Wochen abbrechen musste. die Schmerzen waren zu gross und sie konnte nicht bis Santiago pilgern. Das Motto aus dem Elternhaus ‘was man anfängt, macht man fertig’ konnte sie beiseite legen und trotzdem zufrieden auf den Pilgerweg zurück blicken.

Ein Pilger, der auf dem spanischen Weg einen Ermüdungsbruch erlitt, sagte beim Apéro: wäre das nicht passiert, ich wäre heute nicht hier. Sein ‘Zwischenfall’ hat ihm viel aufgezeigt und ihn weiter gebracht.

So geht es nun in die Winterpause. Im Frühling 2020 wird der Pilgergottesdienst zum Saisonbeginn mit Segnung am Freitag 24. April um 19:30 Uhr in der evangelischen Kirche St.Laurenzen stattfinden.

Der ökumenisch offene Pilgergottesdienst zum Dank am Ende der Pilgersaison fand in der Schutzengelkapelle St.Gallen statt. Lageplan

Die Feier richtete sich an Pilgerinnen und Pilger, die auf den Jakobsweg oder einem anderen Pilgerweg unterwegs waren. Auch einige generell am Pilgern Interessierte und Angehörige fanden sich ein. So vertrat eine Mutter ihre Tochter, die nach Santiago gepilgert war, aber nicht am Gottesdienst teilnehmen konnte.

Beatrice Rogger an der Querflöte bereicherte die Feier mit meditativen und improvisierten Klängen.

Organisation: Verein Pilgerherberge Sankt Gallen